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Pullman City - und wie alles begann
Eginger Westernstadt entwickelt sich zum Publikumsmagneten

In den 90er Jahren fanden sich sieben Männer zusammen, die ihre große Leidenschaft und Überzeugung zum Westernreiten teilten und daraufhin im Jahre 1992 den Pullman Saddle-Club e.V. gegründet haben. Einer von ihnen war Peter Meier, der "Erfinder von Pullman City". Gemeinsam mit seinen Freunden rief er beim Reiterhof Höltl in Ruberting ein Fest von Pferdefreunden für Pferdefreunde ins Leben. Das legendäre "Westernpferd" erfreute sich schon damals großer Beliebtheit beim Publikum und der Besucherstrom vermehrte sich von Jahr zu Jahr um ein Vielfaches. Ein klarer Beweis dafür, dass im Bereich "Country- und Westernhobbyszene" eine große Nachfrage bestand, das Angebot jedoch spärlich war.

   
       

Per Zufall erfuhr Peter Meier seinerzeit von dem brachliegenden Gelände des ehemaligen Märchenparks, welches zum Kauf angeboten wurde. 1996 konnte er seinen Geschäftspartner Sepp Schöffmann von der Idee, dem Bau einer eigenen Westernstadt und zum Erwerb des Areals begeistern. Als dritter im Bunde arbeitete auch der Pullman City II-Manager Wolfgang Hagenberger an der Verwirklichung mit.

Nur mit größten Anstrengungen gegen viele Widerstände konnte das Vorhaben letztendlich verwirklicht werden. Neben Egings Bürgermeister Georg Stadler war es vor allem MdL Konrad Kobler, der einen maßgeblichen Beitrag zur Fertigstellung dieses Projektes geleistet hat. In den letzten Jahren überflügelte Pullman City mit jährlich an die 1,2 Millionen Besucher das legendäre Märchenschloss Neuschwanstein und entwickelte sich zu Bayerns Fremdenverkehrs-/Freizeitmagneten Nummer eins.

   
       

Im Gegensatz zu vielen anderen Parks wird in Pullman City das Leben nicht wie in einem Museum vorgeführt, sondern wie in einer Westernstadt vor etwa 150 Jahren gelebt. Bei den täglichen Shows verzichten die Verantwortlichen bewußt auf Gewaltverherrlichung, stattdessen nehmen Tiere einen besonders hohen Stellenwert ein, gemäß dem Pullman City-Motto: "Mit den Tieren zurück zur Natur". Die "American History Show" stellt verschiedene Epochen der amerikanischen Geschichte dar, hier versetzt auch Halbblut-Cheyenne-Indianer Hunting Wolf zusammen mit seinen freilaufenden Bisons das Publikum in die Vergangenheit der amerikanischen Ureinwohner. Eine Ära, in der der Mensch noch ein Freund der Natur war und seine Umwelt ebenso respektiert hat wie sich selbst.

Über 200 namhafte Bands aus der Western- und Countryszene geben sich Jahr für Jahr im Black Bison Saloon und in der Music Hall ein Stelldichein und begeistern das Publikum mit ihrer Livemusik. Kindergärten, Schulen wie auch Betriebe nutzen die ganze Saison hinweg gerne die Gelegenheit, einen Einblick in das Leben der Cowboys und Indianer zu nehmen und sich mit der Faszination Western vertraut zu machen. Mit über 40 Höhepunkten im Jahr, vom US-Car-Treffen über die Indian Weeks bis hin zum legendären Westernpferd und Harley-Treffen ist dieser Anziehungspunkt mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und genießt international sehr hohes Ansehen.

   
       

Woher stammt eigentlich der Name Pullman?

Der Name Pullman bürgt für höchste Qualität und geht auf einen gewissen Mister George Mortimer Pullman aus Brocton (NY) zurück. Dieser baute im Jahre 1894 den ersten Durchgangswagen mit prunkvoller Innenausstattung für die Eisenbahn (den Pullman Wagon) und für den Präsidenten der Vereinigten Staaten einen ganz besonders luxuriösen Reisewagen. Auch Mercedes Benz hat den Namen Pullman seiner Staatskarosse, dem 600er, gewidmet wie auch die US-amerikanische Continental Saddlery für ihren handgearbeiteten Reitsattel mit lebenslanger Garantie.

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